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Posted August 28, 2015 by rormuenster
Categories: RoR

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Next rehearsal / nächste Probe

Posted March 7, 2014 by rormuenster
Categories: RoR

The next rehearsal will be take place next Tuesday! We will meet at the Baracke (Scharnhorststr. 100) at 7.30 pm.

Beginners can join us on every first Tuesday of a month for a special rehearsal. We’ll offer a short introduction concerning the background of Rhythms of Resistance and explain the musical essentials. Next dates are 26.08.; 02.19.; 09.09. u and so on. You’re welcome to join us on other dates as well, however the rehearsal will be a little less didactical. In any case: don’t forget your earplugs 😉

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Die nächste Probe ist am kommenden Dienstag! Wir treffen uns um 19.30 Uhr in der Baracke Münster (Scharnhorststr. 100).

Anfänger*innen können jeden ersten Dienstag im Monat zu uns stoßen! Dann findet eine spezielle Probe für den erleichterten Einstieg statt. Die nächsten Termine sind: 26.08.; 02.19.; 09.09. und so weiter. An anderen Terminen seid ihr ebenfalls willkommen, die Probe läuft dann allerdings etwas weniger “didaktisch” ab. In jedem Fall gilt: Gehörschutz nicht vergessen 😉

Welcome!

Posted March 4, 2014 by rormuenster
Categories: RoR

flyer_probe3

WORKSHOP kommende Woche!

Posted February 15, 2014 by rormuenster
Categories: RoR

Workshop_flyer_2014

One Billion Rising

Posted February 15, 2014 by rormuenster
Categories: RoR

Den folgenden Text haben wir gestern in Form von Flyern auf der One Billion Rising Demo in Münster verteilt:

Wir, Rhythms of Resistance Münster, solidarisieren uns mit dem Anliegen von One Billion Rising (OBR) und trommeln deshalb heute auf der Demo. Wir möchten jedoch an dieser Stelle auf einige Aspekte in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit und -wirkung OBRs aufmerksam machen, die uns kritikwürdig erscheinen.

Die durch OBR geäußerte Kritik an Gewalt gegen Frauen ist stark geprägt von heteronormativen Vorstellungen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Menschen in heterosexuellen Zweierbeziehung leben. Dies trifft offensichtlich nur auf einen Teil der Gesellschaft zu, andere Beziehungskonstellationen und Lebensrealitäten werden an dieser Stelle ausgeblendet.

Durch die Mobivideos und verschiedene Texte von OBR entsteht bei uns der Eindruck, dass Gewalt gleichgesetzt wird mit körperlicher Gewalt. Diese ist unserer Auffassung nach jedoch nur ein Symptom eines kranken Systems, das durch kapitalistische, patriarchale, rassistische und andere Herrschaftsmechanismen gekennzeichnet ist. Ein Feminismus, der die Forderung nach dem “Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen” (Zitat OBR) ernst meint, sollte unserer Meinung nach den Begriff „Gewalt“ nicht auf körperliche Übergriffe beschränken. Wir sollten vielmehr versuchen, eine Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse zu formulieren, die diese insgesamt als gewalttätig entlarvt.

(Sexualisierte) Grenzüberschreitungen finden nicht im luftleeren Raum statt. Unseres Erachtens sind sie v.a. Resultat einer von Männern* dominierten Gesellschaft, in der Frauen* stets „das Andere“ einer (männergemachten) Ordnung sind, die eine Kategorisierung in „männlich“ oder „weiblich“ erzwingt. Dabei wird ignoriert, dass es Menschen gibt, die sich nicht in ein zweigeschlechtliches Raster einordnen lassen und dass die verschiedenen Parameter, an denen Geschlecht abgelesen werden soll (z.B. Chromosomensatz, Form der Genitalien, Hormonspiegel) oft alles andere als eindeutig sind. Durch das OBR-Logo entsteht die Assoziation, dass nur wer eine Vagina hat auch eine Frau sei. Dies erachten wir als sehr problematisch, weil weder alle Menschen, die eine Vagina haben, sich als Frau definieren, noch alle Menschen, die sich als Frau definieren, eine Vagina haben. Dadurch wird der Fokus auf das biologische Geschlecht gelegt, wobei außer Acht gelassen wird, dass typisch männliches Verhalten (Dominanz, Stärke, Macht) und typisch weibliches Verhalten (Schüchternheit, Stille, Schwäche) anerzogen und keine automatische Folge der angenommenen biologischer Unterschiede sind.

In dieser Gesellschaft ist also allein die Zuweisung eines Geschlechts in vielen Fällen ein Akt der Gewalt, weil damit Rollenerwartungen einhergehen, deren Nichtbefolgung teils drastische Sanktionen in Form körperlicher und seelischer Gewalt nach sich zieht. „Das Ende aller Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ zu fordern, muss demnach heißen, ein Ende patriarchaler Herrschaftsformen zu fordern!

Vor diesem Hintergrund ist für uns die Tatsache, dass in der One Billion Rising-Hymne „Spreng die Ketten“ ausgerechnet eine göttliche Macht die ersehnte Gewaltlosigkeit herbeiführen soll (Zitat: „Mein Blick steigt empor/ Ich bete auf meinen Knien“), sehr irritierend. Die Mehrzahl der großen Weltreligionen, vor allem der in Münster stark verbreitete Katholizismus, diskriminieren Frauen. Diese werden häufig aufgrund ihres Geschlechtes von kirchlichen Entscheidungen über Moral und Glaube ausgeschlossen, während leitende Männer* Gesetze mit göttlichem Anspruch erlassen, die ihren Körper und ihre Seele betreffen. Beispiele reichen vom Ausschluss vom Priesteramt über die Ächtung von Kondomen bis zum Verbot von Abtreibungen nach einer Vergewaltigung. Religion und damit zusammenhängender Konservatismus können also wohl kaum geeignete Mittel sein, die „Gewalt“ zu beenden, weil sie dazu beitragen, die Herrschaft von Männern* über Frauen* aufrecht zu erhalten.

Diese Gewalt verschwindet leider nicht durch tanzen und lächeln, und erst recht nicht durch „Beten auf unseren Knien“. Sie verschwindet nicht durch gute Laune und eine noch so effektive Medienkampagne. Sie verschwindet auch nicht durch Anordnungen von oben, die wir (in einem von männlichen Sexisten dominierten „Rechtsstaat“ ) durchsetzen könnten: Durch Gesetze können wir das Patriarchat nicht abschaffen, weil das Patriarchat die Gesetze und die wahrgenommenen Realitäten schafft.

Es gibt viele Arten, das Patriarchat im Alltag anzugreifen: Unmittelbare Kritik an sexistischen Sprüchen und (unterschwellig?) übergriffigem Verhalten – praktische Solidarität mit anderen von Gewalt und Diskriminierung Betroffenen – „Veränderung“ von Plakatwerbung – überkommene Rollenbilder in Frage stellen – Alternativen suchen und leben – auf eine Sprache achten, die möglichst ALLE Geschlechtsidentitäten umfasst (und diese einfordern) – aktive Selbstverteidigung (physisch und verbal) trainieren – männliches Dominanzverhalten sichtbar (und lächerlich) machen – kreativ und aufmerksam bleiben…!

Bei allem Mut, den wir aus unserem gemeinsamen Tanz schöpfen können, sollten wir nicht dabei stehen bleiben, sondern den Anlass nutzen um dauerhaft und autonom in Bewegung zu bleiben. Denn machen wir uns keine falschen Hoffnungen: Einen Tag tanzen wird nicht die Welt verändern: Die Presse berichtet und wendet sich nachher wieder anderen Themen zu; der sexistische Normalzustand geht weiter. Wir finden es also wichtig zu betonen, dass solche symbolischen Handlungen noch längst nicht die Befreiung selbst darstellen, sondern bestenfalls und hoffentlich ihren Anfang markieren. Sexismus, Gewalt und Hierarchie sind große, tief verwurzelte gedankliche Systeme. Sie überwinden zu wollen bedeutet, sich auf einen langen und gewundenen Weg zu machen. Wir freuen uns, diesen Weg mit euch gemeinsam zu gehen!

 

 

donation account created/ Spendenkonto eingerichtet

Posted December 5, 2013 by rormuenster
Categories: RoR

Instrumente, Workshops und die Anreise zu Aktionen kosten leider Geld. Falls du Rhythms of Resistance finanziell unterstützen möchtest, findest du alle relevanten Informationen unter “Donate/ Spenden“. Falls du Banken auch nicht magst oder dich beim Überweisen nicht sicher fühlst, kannst du uns bei Aktionen auch einfach Bargeld schenken. Oder vegane Köstlichkeiten. Oder eine Umarmung. Oder ein Lächeln. Oder einfach nix.

Instruments, Workshops and travalling to actions are costly. In case you want to support us financially, you can find all relevant information by clicking “Donate/ Spenden“. In case you don’t like banks either or don’t feel secure wiring money, feel free to give it to us in cash. Vegan Treats are also very welcome. Or a hug. Or a smile. Or just nothing.

Next Workshop

Posted June 17, 2012 by rormuenster
Categories: RoR

You are new to Samba and Rhythms of Resistance and want to join us or to take part in a workshop?
Write and email to ror-muenster[ätt}riseup dot net and we will shortly organize a workshop for you and other interested people!

Beginners can join us on every first Tuesday of a month. It will be a special rehearsal to easily join the music and the group! Next dates are: 6.08. ; 3.09.; 1.10. and so on. Don’t forget earplugs!

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Einsteig- und Workshopinteressierte bitte unter ror-muenster [ätt} riseup punkt net melden! 🙂
Wenn es genug Interessierte gibt, starten wir in 0,nix einen Anfänger_Innen-Workshop für euch!

Anfänger*innen können jeden ersten Dienstag im Monat zu uns stoßen! Dann findet eine spezielle Probe für den erleichterten Einstieg statt. Die nächsten Termine sind: 6.08. ; 3.09.; 1.10. und so weiter. Gehörschutz nicht vergessen ;)